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Okt 24, 2017

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

Mahatma Ghandi sagte: „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“

Ghandi drückt mit diesem Zitat aus, dass Veränderungen in uns selbst entstehen. Jeder einzelne kann durch eigene Impulse und, aus systemischer Sicht betrachtet, auch durch die eigene Veränderung etwas im Außen bewegen.

Es ist an der Zeit, etwas zu bewegen und, wenn wir uns zusammenschließen, können wir den Impuls dazu vergrößern.

Seit langem beschäftige ich mich mit der Führungsforschung im Rahmen meines Dissertationsvorhabens. Dass eine humanere Führung (vor allem in der Wirtschaft) nur über eine gelungene Selbstführung und den Grad der Persönlichkeitsentwicklung (Ich-Entwicklung) von Führungskräften möglich ist, wurde bereits in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts unteranderen von der Entwicklungspsychologin Jane Loevinger beschrieben und zuletzt von Frédéric Laloux in den organisationalen Kontext übertragen. Die Qualität von Veränderungsmanagement hängt nämlich maßgeblich von der inneren Verfassung und der inneren Präsenz des Intervenierenden ab (vgl. C. Otto Scharmer, 2008, Scilla Elworthy, 2014).

Veränderungen sollten dazu beitragen, dass alte Denkmuster und Gewohnheiten durchbrochen werden, um sich an die neuen Aufgaben anzupassen. Idealer Weise werden diese neuen Aufgaben reflektiert und in einen Kontext gesetzt, der Verbesserungen für ein System sucht. Dabei bedarf es einer Führung, „die Menschen und Gruppen verankert, die in der Lage sind, etablierte Ideen, Praktiken und sogar Identitäten abzulegen.“ (vgl. C. Otto Scharmer, 2008). In solchen Situationen von Umbrüchen ist Führung, die auf allen (Bewusstseins)-Ebenen stattfindet, wichtig (vgl. C. Otto Scharmer, 2008).

Zahlreiche vor allem auch wissenschaftliche Erkenntnisse haben dazu geführt, dass neue Arbeitsformen (z. B. Selbstorganisation), kontemplative Methoden (z. B. Meditation) und das Öffnen von Reflexionsräumen (z. B. Coaching, Co-Creation) in Unternehmen stellenweise denkbar werden. Google ist mit seinem „search inside yourself“-Programm vermutlich ein Innovator in diesem Kontext.

Diese Gedanken haben mich in letzter Zeit angetrieben und mich dazu bewegt, ein Seminarprogramm zu entwickeln, dass den Themen „Selbstführung“ hin zur „Führung in Gemeinschaft“ intensiv nachgehen möchte.

Im Rahmen von diesem 6-Tage-Leadership-Seminar-Format werden Fragen, die sowohl auf das eigene wie auch auf ein größeres System (z. B. Organisationen) bezogen sind, gemeinsam bearbeitet. Dies könnten beispielsweise diese durch Gerald Hüther inspirierten Fragen sein:

Wie und mit welchen Methoden können wir uns auf der persönlichen Ebene öffnen?

Und welches Umfeld brauchen wir dazu?

Wie kann ein Gefühl von Gemeinschaft kreiert werden?

Wie können wir unbedingte Wertschätzung leben?

Wie können wir Möglichkeitsdenken etablieren und Vertrauen stärken?

Wie können wir Anerkennung schaffen, sichtbar machen, etablieren?

Wie kreieren wir nicht nur kundenseitig, sondern auch vor allem

im Unternehmen positive Erfahrungen und Erlebnisse?

Welche Methoden können wir entwickeln, um eine Feedback-Kultur zu stärken?

Wie kann persönliches Wachstum im Unternehmen gefördert werden?

Weitere Informationen sind hier zu finden: Motherland-Broschüre

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